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Portrait

Die musikalische Entwicklung des Orchesters der Stadtkapelle Hockenheim von der traditionellen deutschen Blasmusik hin zu einem sinfonischen Blasorchester begann Mitte der neunziger Jahre.

Sinfonische Blasmusik ist keine spezielle Musikgattung, sondern eher eine geläufige Bezeichnung für anspruchsvolle Blasmusik, bei der meist Originalkompositionen mit spezieller Instrumentierung gespielt wird. Es soll wohl durch diese Bezeichnung eine Trennung zur ursprünglichen deutschen Blasmusik gemacht werden, die sich aus der Militärmusik entwickelt hat. Sinfonische Blasmusik ist in den angloamerikanischen- und Benelux- Ländern schon sehr lange bekannt und verbreitet, hat aber erst in den letzten drei Jahrzehnten auch hier in Deutschland Einzug gehalten und damit auch die Instrumentierung nachhaltig geändert.

Trotz dieses Wandels ist der Verein immer seiner Tradition treu geblieben. Aufgrund der Historie hat das Orchester auch die offizielle Bezeichnung "Feuerwehrkapelle" und ist somit bei Feuerwehrumzügen und anderen Aktivitäten der Hockenheimer Feuerwehr "im Einsatz". Ebenso ist das Orchester als offizielle Stadtkapelle musikalischer Repräsentant der Stadt Hockenheim und hat auch dadurch sehr vielseitige musikalische Auftritte zu bewältigen.

Dieser Widerspruch aus Tradition und Moderne ist das Besondere am Orchester der Stadtkapelle Hockenheim und bietet den aktiven Musikern und Musikerinnen spannende und abwechslungsreiche Herausforderungen.

Probezeiten

Dienstags 19.45 - 22.00 Uhr Mensa, Hockenheim  Leitung: Dominik Koch

Besetzung

Querflöte / Piccolo
Julia Berger, Lara Berlinghof, Marion Burkhardt, Sarah Jakob, Manuela Koch, Teresa Laier, Alexandra Marek, Karina Schneider
Oboe/Englischhorn
Gabriele Christ, Saskia Krämer, Lena Störmer
Fagott
Saskia Pender, Martin Renkhoff
Klarinette
Sandra Bierlein, Lea Bucher, Sandra Calin, Tobias Haak, Vincent Kilian, Katrin Kottler, Daniela Ledermann, Florian Mayer, Ellen Meynerts, Carina Nagel, Thomas Renkhoff, Judith Rinnerberg
Bassklarinette
Andreas Bender, Ulrich Krähe, Justin Riedel
Alt-Saxophon
Johanna Bergmann, Noah Mitsch, Jonas Nürnberg, Tanja Takatsch, Ulrich Truppel
Tenor-Saxophon
Sabine Burghardt, Birgit Haak
Bariton-Saxophon
Moritz Barta, Matthias Rothe
Horn
Felix Knebel, Julia Martens, Katharina Meynerts, Verena Willaredt, Johannes Wörner
Trompete
Martina Borchardt, Elias Dorn, Martin Jacob, Carsten Kurzenberger, Sebastian Nagel, Darren Schwarz, Kilian Schwarz, Julian Seiler
Posaune
Till Gatzenmeyer, Richard Metzger, Volker Oberst, Mike Sibler, Alexander Six, Thomas Treutlein
Euphonium
Sebastian Hotz, Moritz Mildenberger
Tuba
Jürgen Ledermann, Sebastian Rein, Anja Seiler, Marcus Wichtner
Schlagzeug
Thomas Fritzler, Nick Kannewurf, Maximilian Ledermann, Michael Stryj

Dirigent

dominik koch

Dominik M. Koch (*1983) ist als freischaffender Dirigent, Musikpädagoge, Juror, Arrangeur und Coach tätig. Er gehört als Dozent zum Team Blasorchesterleitung am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.

Er leitet mehrere sinfonische Blasorchester unterschiedlicher Leistungsstufen, mit welchen er in Konzerten und Wettbewerben erfolgreich arbeitet (MV Mühlhausen, MV Vaihingen/Enz, Stadtkapelle Hockenheim). Zusätzlich leitet er die Badische Brassband, die sich bei zahlreichen Konzerten und jährlichen Wettbewerbsteilnahmen unter seiner Leitung einen exzellenten Ruf erarbeitet hat. Darüberhinaus dirigiert er seit 2017 das Verbandsjugendorchester Rhein-Neckar. Von 2009 – 2016 war er zudem Chefdirigent des Sinfonischen Landesblasorchesters Hessen.
Ergänzend hierzu wird er regelmäßig als Dozent und Gastdirigent bei diversen Orchestern, Projekten und Workshops eingeladen und ist als Juror beim Blasmusikverband Baden-Württemberg und in der Schweiz tätig. Er betreut an der Gemeinschaftsschule Mühlhausen die Bläserklassen mit einem eigenen Brassband-Konzept und unterrichtet die Fächer Dirigieren, Posaune, Euphonium, Tuba, Klavier sowie Musiktheorie/Gehörbildung und leitet regelmäßig kammermusikalische Ensembles, wie z.B. für Jugend Musiziert.
Er realisiert häufig mit seinen Orchestern besondere Kooperationen (mit Chor, Solisten, Komponisten usw.) und Konzertprojekte mit speziellen, auch genreübergreifenden Schwerpunkten (Symphonic Rock, Crossover-Projekte, Queen Symphony u.a.). Hierfür arrangiert er die passende Literatur auch selbst. Seine Bearbeitungen zeichnen sich besonders durch die Originaltreue und die farbenreiche Instrumentation aus.
Seinen ersten Musikunterricht erhielt er mit 6 Jahren im Fach Klavier. Mit 10 Jahren kam die Ausbildung an der Posaune hinzu. Weiterer Unterricht in den Fächern Dirigieren, Gesang sowie Musiktheorie/Gehörbildung folgte.
Im April 2014 konnte er mit einem Konzert mit dem Militärorchester der belgischen Luftwaffe das Masterstudium Blasorchesterleitung am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg sehr erfolgreich abschließen. Von 2007 - 2011 studierte er an selber Stelle Diplom-Blasorchesterleitung, ebenfalls bei Prof. Maurice Hamers. Zuvor studierte er Schulmusik an der Musikhochschule Mannheim und zudem Germanistik an der Universität Mannheim.
Er absolvierte zahlreiche Lehrgänge und Workshops innerhalb der Blasmusik (C3, B-Kurs, CISM Juror) sowie Meisterkurse für Dirigieren im Sinfonieorchester (Manchester, Berlin). Zuletzt konnte er mehrmals Erfahrungen mit professionellen Orchestern wie dem Musikkorps der Bundeswehr, dem Königlichen Militärorchester “Johan Willem Friso”, dem Königlichen Fanfareorchester Vught, der Marinierskapel, dem Militärorchester der beglischen Luftwaffe, dem Militärorchester der Norwegischen Armee, der Cory Band, der Oslo Brass Band sowie den Brandenburger Sinfonikern und dem Rundfunksinfonieorchester Oslo sammeln.
Beim internationalen Dirigentenwettbewerb „European Conductors Competition 2013“ in Oslo konnte er den 3.Platz belegen. Auch mit seinen Orchestern ist er erfolgreich: so erreichte er mit dem Sinfonischen Landesblasorchester Hessen den 1.Platz in Stufe A beim 5.Wettbewerb für Auswahlorchester in Siegen 2014. Weitere nennenswerte Erfolge erreichte er mit der Badischen Brassband (Gold mit Auszeichnung beim WMC Kerkrade 2017 / 2.Platz Deutsche Brassband Meisterschaft Bad Kissingen 2016) sowie mit seinen Blasorchestern bei zahlreichen Wettbewerbs- und Wertungsspielteilnahmen (1.Platz Int. Blasmusik-Festival in Prag 2017 / 1.Platz Landesmusikfest 2015 mit dem MV Mühlhausen).
Um sein Wissen und Netzwerk innerhalb der Blasmusik auch Anderen zur Verfügung zu stellen, hat er das „TEAMTAKTSTOCK“ gegründet, welches professionelle Dienstleistungen für die Blasmusik (Coaching, Beratung, Support) anbietet. Weitere Infos unter www.TEAMTAKTSTOCK.de und www.dominikkoch.de

Repertoire

Das Hauptorchester der Stadtkapelle Hockenheim hat sich in den letzten Jahren vermehrt der sinfonischen Blasmusik verschrieben, ist darüberhinaus aber bestrebt auch andere Musikstile- und richtungen zu pflegen. Der Verein ist sich seiner traditionellen Wurzeln bewußt und möchte kein reines Konzertorchester unterhalten.

Das Repertoire beinhaltet daher folgende Literatur:
  • sinfonische (Original-)Blasorchesterliteratur
  • (klassische) Transkriptionen
  • traditionelle Blasmusik
  • moderne Unterhaltungsmusik
  • Bigband Arrangements
  • Filmmusik
  • Musicalarrangements

Konzertprogramme

2017

Jahreskonzert
Kein schöner Land (Guido Rennert)
Wir sind das Volk (Guido Rennert)
Russian Christmas Music (Alfred Reed)
A Winter's Tale (Philip Sparke)
Gloria in Excelsis Deo (arr. Guido Rennert)
Fairytale of New York (arr. Guido Rennert)
A Christmas Festival (arr. Leroy Anderson)
Symphonic Rock
Teil 1
Also sprach Zarathustra, Let me entertain you, Livin on a prayer, Westerland, Symponic Rock, Who wants to live forever, The show must go on, We will rock you
Teil 2
Deep Purple Medley, Valerie, I don't miss a thing, Total eclipse of the heart, Abenteuerland, Udo Jürgens Sahne Mix, Music

2016

Jahreskonzert
Theatre Music (Philip Sparke)
Machu Picchu (Satoshi Yagisawa)
Manhattan Symphony (Serge Lancen)
Highlights from “The Rock” (Hans Zimmer, arr. Pascal Devroye)
Porgy and Bess Highlights (George Gershwin, arr. Stefan Schwalgin)
Ticonderoga (Leroy Anderson)
Sommerkonzert
La Primitiva (Jef Penders)
Harlequin (Franco Cesarini)
Ovation Overture (James L. Hosay)
Total Toto (arr. Klaas van der Woude)
Robin Hood (Michael Kamen arr. Erick Debs)
A Leroy Anderson Porträt (arr. James Barnes)

2015

Jahreskonzert
Titanic Saga (Piet Swerts)
Raise of the Son (Rossano Galante)
Watchman, Tell us of the night (Mark Camphouse)
Pirates of the Carribean (Hans Zimmer, arr. Jay Bocook)
Udo Jürgens (arr. Walter Ratzek)
Sommerkonzert
Army of the Nile (Kenneth J. Alford)
Suite on Celtic Folk Songs (Tomohiro Tatebe)
Apalachian Overture (James Barnes)
Selections from Chicago (John Kander, arr. Ted Ricketts)
Ich war noch niemals in New York (arr. Gilbert Tinner)
Joe Cocker! (arr. Wolfgang Wössner)
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